Dieckmann Bestattungsinstitut Text


 
Das Unternehmen gründete sich im Jahre 1872 auf der Kurstraße 5 in Brandenburg als Fuhrgeschäft. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem regional tätigen Feuerbestattungsverein entwickelte sich die Firma aus diesen traditionellen Anfängen heraus stetig weiter. Um die Jahrhundertwende wurden neue, größere Räume in der Kurstraße 64 bezogen.
 
Technische Innovationen haben im Hause Dieckmann Tradition. So wurde beispielsweise auch das erste Bestattungs-Kraftfahrzeug im Großraum Brandenburg zum Einsatz gebracht. Bis zum heutigen Tage ist diese Verbundenheit zu technischen Verbesserungen, guten Fahrzeugen und sonstigen modernen Hilfsmitteln erhalten geblieben, auch wenn die Zeitläufe und geschichtlichen Gegebenheiten dies nicht immer gerade leicht machten.
 
Im Jahre 1965 übernahm Wilhelm Dieckmann nach dem Tod seines Vaters das elterliche Bestattungsinstitut, in dem er schon jahrelang tätig war. Auch die Erweiterung des Taxibetriebes ging auf seine Initiative zurück. Zusammen mit seiner Frau Ursula pflegte Wilhelm Dieckmann mit Sorgfalt und größtem persönlichen Einsatz alle mit dem Bestattungswesen verbundenen Belange. Sowohl als Bestattungsunternehmen mit sehr gutem Ruf als auch durch den Dienstleistungsbereich Taxifahrten gewann der Name Dieckmann an überregionaler Bedeutung.
Alle Versuche das Unternehmen in staatliche Hände zu übernehmen, scheiterten. Aus eigener Kraft und ohne fremde Hilfe wurden Investitionen, soweit überhaupt machbar, durchgeführt. Arbeitserschwernisse, Benachteiligung gegenüber staatlichen Unternehmen und sonstige von dritter Seite veranlaßten Unannehmlichkeiten wurden gemeistert.
        
 
Wilhelm und Ursula Dieckmann waren jederzeit ansprechbar, wenn es um die Abwicklung eines Trauerfalles ging. Aber auch so mancher menschliche Trost, sehr persönliche Anteilnahme und ganz besondere Zuneigung konnte vermittelt werden.
Das in vielen und oft schweren Jahren entstandene gegenseitige Vertrauen machte dann auch in politisch völlig veränderten Zeiten viele Dinge einfacher. Mit dieser Sicherheit im Rücken ging man nach der Wende daran, aus dem bestehenden Bestattungsinstitut ein Unternehmen zu machen, das - aufbauend auf den Erfahrungen vieler Jahrzehnte neue Maßstäbe setzen sollte.
 
Mitten in dieser rasanten Entwicklungperiode mußte durch den frühen Tod von Ursula Dieckmann im Juni 1993 ein harter Schicksalsschlag überwunden werden. Die beiden bereits im Unternehmen tätigen Nachkommen Andreas und Cornelia standen ihrem Vater mit aller Kraft zur Seite, die gemeinsame Arbeit wurde konsequent weitergeführt.
 
Wilhelm Dieckmann zog sich zum Jahreswechsel 1996 aus dem Unternehmen zurück. Bis zu seinem Tode im Juni 2003 waren sein Rat und seine Erfahrungen wertvolle Hilfen bei der täglichen Arbeit.
Bild aus der Geschichte:
 
Alte Stadtansicht Brandenburg
Hauptstraße um etwa 1910


 
 
 

 

 
     
 

Unser erstes motorisiertes Bestattungsfahrzeug von 1928
     
Mercedes Nürburg 1938


Borgward 1946
      Auch die sechste Generation, vertreten durch Andreas und Cornelia Dieckmann, wird dafür sorgen, dass die Grundsätze des Hauses weitergeführt werden.
 

 
     

 


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